Open (Source) Broker
Freie Software und Linux wird immer beliebter. Auch Sie sollten prüfen, ob Sie Freie Software / Open Source / Linux sinnvoll einsetzen können.
Freie Software können Sie natürlich auch unter Windows nutzen.
Als Open Broker biete ich an, aus den über 100.000 existierenden Open-Source-Projekten die jeweils für den Kunden geeignete Software zu finden und zu beurteilen. Natürlich übernehme ich auch, falls nötig und gewünscht, die Kommunikation mit den betreffenden Projektteams. Durch meine langjährige und tiefe Einbindung in die Open Source Community und die daraus resultierenden Kontakte zu wesentlichen „Herstellern“ und Firmen in diesem Bereich kann ich eine schnelle und kompetente Beratung sicherstellen.
Mein Angebot
- Einführung in die Thematik Open Source und Linux
- Beratung bei der Auswahl geeigneter Software
- Installation und Betreuung von Open Source Software
- Erweiterungen und Anpassungen an Open Source Software in Zusammenarbeit mit den „Herstellern“
- Beratung und Schulung zum Einsatz von Open Source Software
Ihre Vorteile
- Der Einsatz von Open Source Software spart Geld und erhöht die Business Continuity.
- Open Spource Software passt sich Ihrem Unternehmen an und nicht umgekehrt.
- Qualifizierte Beratung erleichtert den Einstieg und vermeidet Fehlschläge.
Warum sollten Sie mich beauftragen?
- Langjährige Erfahrung in Open Source und Projektmanagement
- Direkter, oft persönlicher Kontakt zu den Open Source Projektteams
- Ausgeprägtes persönliches Netzwerk zu Projekten und Hardwareanbietern
- Sie müssen nicht mir glauben: Lesen Sie, was Geschäftspartner über mich schreiben (englisch)
Der erste Schritt
Rufen Sie mich an: 05173 - 9249744. Oder schicken Sie mir eine E-Mail an C.Boettger@Boettger-Consulting.de
Dieses Angebot als PDF-Datei: OpenSourceBroker.pdf
Was sind "Open Source" und "Freie Software"?
"Open Source" bedeutet
wörtlich übersetzt nur, dass der Quellcode eines
Programms offen gelegt ist. Es ist dabei nicht fest gelegt, ob der
Quellcode allen zugänglich ist oder nur bestimmten Personen,
meist Kunden. Es ist ferner auch nicht fest gelegt, ob dafür
bezahlt werden muss oder nicht. Außerdem ist nicht
fest gelegt, ob der Quellcode weiter gegeben werden darf oder
verändert werden darf. Der Begriff "Open Source Software"
(OSS) wurde als Marketing-Kampfbegriff geschaffen, um sich gegen so
genannte proprietäre Systeme abzugrenzen, bei denen
normalerweise niemand den Quellcode zu
sehen bekommt.
Als reiner Marketingbegriff ist der Begriff "Open Source" bewusst
unscharf gehalten. Die Open Source Initiative (OSI) hat sich den
Begriff "Open Source" schützen lassen und definiert darunter
eine
Reihe von Lizenzen. Diese Liste ist praktisch deckungsgleich mit der
entsprechenden Liste für Freie Software der Free Software
Foundation.
Der Begriff "Freie Software" wiederum wurde von der Free
Software Foundation (FSF) geprägt und ist inhaltlich
deckungsgleich mit dem "Open Source Software" - Begriff der OSI. Die
FSF zielt betont allerdings deutlich stärker den
Freiheitscharacter und weniger die Vermarktung. Bei Freier Software im
Sinne der
Free Software Foundation erhält der Nutzer einer Software fast
alle Rechte auch an dem Quellcode, insbesondere das Recht zur
Veränderung und Weitergabe. Er darf den Quellcocde jedoch
nicht nutzen, um nicht-freie Software zu schaffen - die Lizenzen
verlangen, dass das Ergebnis wieder Freie Software ist. Die
Standardlizenz
für Freie Software (FOSS = Free Open Source Software) ist die
GPL (GNU General Public License). "Frei" steht also für
"Freiheit" nicht für "kostenfrei". Freie Software darf
durchaus Geld kosten, und natürlich darf und muss auch die
Wartung und der Support dafür Geld kosten. Die
Gründer der Free Software Foundation waren
schließlich US-Amerikaner und dem Geldverdienen keineswegs
abgeneigt.
Um die Verwirrung zu vervollkommnen, gibt es noch viele weitere Open
Source Lizenzen neben der GPL, die teilweise weitere Rechte
einräumen oder einige Rechte beschränken.
Insbesondere gibt es Lizenzen, die es auch erlauben, den erhaltenen
Quellcode als "closed source", beispielsweise in proprietären
Produkten, weiter zu verwenden, womit das Ergebnis dann weder
OpenSource noch "Freie Software" ist. Genau dies ist bei
GPL-kompatiblen Lizenzen nicht erlaubt.
Damit gibt es eine Reihe von Open Source Lizenzen bzw.
Software-Produkte, die mit der GPL kompatibel sind (Free Software) oder
eben auch nicht (Open Source, aber nicht Freie Software).
Im US-amerikanischen Raum gibt es noch den Begriff "Public Domain".
Dies bezeichnet "Werke", an denen die Urheberschaft aufgegeben wurde
(beispielsweise bei mit Steuermitteln von öffentlichen
Einrichtungen erstellten Werken). Mit solchen Werken (auch Software
kann darunter fallen) kann jeder machen, was er möchte,
gänzlich ohne Einschränkungen. Eine solche
Konstruktion gibt es im kontinental-europäischen Recht gar
nicht. Die Urheberrechte können danach nicht aufgegeben
werden; es können lediglich beliebige Nutzungsrechte
eingeräumt werden.
